Kirchentrio lädt ein: Drei Anlässe zu Zwingli

Zwingli der Film

Freitag, 18. Oktober 2019, 19.30 Uhr im Kornhaus Kirchdorf
Film mit anschliessender Diskussion

Am 17. Januar kam der Film «Zwingli» in die Kinos. Mit einem Budget von rund sechs Millionen Franken ist er für Schweizer Verhältnisse eine Grossproduktion. Das Drehbuch schrieb Simone Schmid. Stefan Haupt führte Regie. Wie der Titel es schon sagt, erzählt der Film vom jungen Priester Ulrich Zwingli (Max Simonischek), der im Jahr 1519 seine neue Stelle am Zürcher Grossmünster antrat. Neben Zwingli spielt die junge Witwe Anna Reinhard (Sara Sophia Meyer) eine Hauptrolle. Die junge Frau ist von Zwinglis Predigten zunehmend fasziniert.
Der Film macht mit dramatischen Bildern und Szenen die Zeit der Reformation in Zürich fassbarer, auch für weniger Geschichtsinteressierte.

Trailer

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Geschichtlicher Vortrag

Donnerstag, 24. Oktober 2019, 19.30 Uhr im Kornhaus Gerzensee
Zwingli, seine Zeit, sein Wirken, seine Auswirkung für die reformierten Kirchen der Schweiz

Der Vortrag beschreibt Zwinglis Jugend im Toggenburg, seine Studienzeit in Wien und Basel, seine entscheidende Hinwendung zum Humanismus und dessen neuem Verständnis des Neuen Testaments, die Tätigkeit als Leutpriester in Glarus und Einsiedeln, wo sich Zwingli zu einem Gegner der Solddienste wandelte und eigenständig und unabhängig von Luther auf den Weg von kirchlichen Reformen geriet.
Seine Berufung an das Grossmünster in Zürich und weitere Schritte zu Zwinglis Kirchenreform werden beleuchtet. (Die zwei grossen Disputationen 1523, Entfernung der Bilder, Aufhebung der Klöster, Abschaffung der Messe, Aufhebung des Zölibats, Schaffung der Ehegerichte usw.).
Im weiteren werden die Verdienste Zwinglis für die Einführung der evangelischen Reformation in Teilen der Schweiz gewürdigt (zB. die Übersetzung der Zürcher Bibel und die Mithilfe bei der Schaffung der frühneuzeitlichen Staatswesen in der Eidgenossenschaft usw.)

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Abendmahlsgottesdienst zum Reformationssonntag

Sonntag, 3. November 2019, 9.30 Uhr in der Kirche Wichtrach
Kinderhütedienst, anschliessend einfaches Zmittag wie zu Zwinglis Zeit mit Suppe, Wurst und Wein

Visionäre Kirche - damals und heute.
Wie einst Zwingli in einem unglaubhaft gewordenen kirchlichen Umfeld nach Visionen für seine Kirche suchte und kämpfte, so sind wir mit der Bewegung Vision Kirche 21 der Berner Kirche heute wieder aufgerufen, als Kirche aufzubrechen – suchend, fragend, betend, feiernd.

Denn: Lebendiges Kirche-Sein ist kein Standpunkt, es ist ein Weg.

Daran haben die 500 Jahre seit der Reformation Zwinglis nichts geändert.
Als feiernde Gemeinschaft und Kirchgemeinden sind auch wir heute in vielfältiger Weise immer neu zum Gottesdienst gerufen.

 

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